Rückblick Bremerhaven
Auf dieser Seite stehen nette Erlebnisse und Berichte von Kameraden zu unserem Treffen!
Zwiegespräch unter Hein Mück und dem Alpenoeli!
Alpenoeli: Grüaß di Hein Mück, na wie geht
`s?
Hein Mück: Moin, Moin min Fründ Alpenoeli!
Datt freud mi bannig, de SCHEERFOHRER, in en so grote Tohl,
hier in Bremerhoben, in jüm Heimathoben antodreppen.
Jüm schulln dat ni vergeeten, sik so oft dat geit, hier to
dreepen, denn jüm ward stüttig öller.
Jüm schulln ok dankbor ween, dat so fliedige Jungs geben deit,
de sik veel Mööch gevt, um jüm disse Dreepen to plonen und
mit so grooten Erfolg to realiseeren!
Min Jung, ik much jüm all, längstens in twee Johr, hier inne
"Schippergilde" woller dreepen, gesund und munter!
Dann man tau!
Tschüss min Jung!
Alpenoeli: Danke Hein Mück, ich gebe es gerne weiter!
Seeziege Rudi Morsch hat die alten Geschütze von unserer "Scheer" wiedergefunden!!!!
OMaat d. R. Dieter Piost zum Kommandeur:
"Stellen Sie sich vor Herr Kaptän, ich mußte als alter Scheerheizer diese Glocke auch noch putzen weil mal wieder keine Seeziege zur Stelle war!!!"
Moin zusammen,
am Samstag Morgen nach dem Frühstück trafen sich einige ehemaligen
Seeleute der Jahrgänge 59/61und einige Gäste anderer
Jahrgänge im Hotel Amaris um zu einer Wanderung durch die Häfen
von Bremerhaven aufzubrechen. Kaiserwetter war angesagt.
Nachdem wir von der Brücke über die Geeste einen Blick auf die Schiffe
vom WSA Bremerhaven geworfen hatten, ging die Wanderung weiter zum neuen
Lotsengebäude.
Der Rettungskreuzer "Herrmann Rudolf Meyer" wurde begutachtet. Vom
Lotsengebäude wurde ein Blick auf die vielen, neuen Gebäude rund um das
Schifffahrtsmuseum geworfen, einfach unglaublich was da alles hingestellt
wurde.
(c) Manfred Heinken
Der "Alte Hafen" mit den vielen Museumsschiffen, sehenswert.
weiter ging die Wanderung zur neuen Schleuse, die die Weser mit dem "Neuen Hafen"
verbindet. So richtig Betrieb war aber noch nicht im "neuen Hafen", die
Sportboote lagen teilw. wohl noch im Winterschlaf.
Von der Schleuse aus, konnten wir den imposanten Leuchtturm, auch Loschenturm
genannt, bewundern. Dieser Turm ist auch heute noch in Betrieb, wenn auch nur als
Oberfeuer der weseraufwärts führenden Richtfeuerlinie. Der Turm ist
jedoch ein Schmuckstück, steht unter Denkmalschutz.
In einer kleinen, aber feinen Gaststätte eine kleine Erholungspause.
(c) Manfred Heinken
Dann weiter zur Drehbrücke, die den "Neuen Hafen" vom Kaiserhafen 1 trennt.
Nun konnten wir, wenn auch nicht ganz, den Liegeplatz der "Scheer" von der
Wasserseite her betrachten.
Jetzt in Richtung Zolltor "Roter Sand". Ziel war nun die mehr als urige
Gaststätte, "Die letzte Kneipe vor New York". Diese Gaststätte ist
einfach schön mit einer absolut tollen Speisekarte.
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Foto J. Schiffmann
(c) Manfred Heinken
Nachdem Essen ging es weiter zum Aussichtsturm an der Nordschleuse. Auf der
anderen Seite vom Hafen lag der Car Carrier "Morning Cornelia" der immerhin 6.4oo
Autos transportieren kann, ein gewaltiges Schiff.
(c) Manfred Heinken
Dann ging auch noch die große Drehbrücke auf. 2 Autotransporter, ein
Binnentanker und 2 Schlepper sind in die Nordschleuse gegangen, ein
prächtiges Schauspiel.
Nun begann der Rückmarsch. Wieder über das Zolltor "Roter Sand", die
Bürgermeister - Schmidt - Str sind wir auf alten, bekannten Wegen
zum Columbuscenter zurück gelaufen um in der Schiffergilde verloren
gegangene Kraft zurück zu holen.
Der schöne Tag ging am Abend im Hotel bei Bier und Feuerwasser zu
Ende.
Beste Grüße
Manfred Heinken
